Website für Restaurants und Cafés

Eine Restaurant-Website mit der Speisekarte als Text, nicht als PDF

Wo es heute Abend hingeht, entscheiden die meisten mit dem Handy in der Hand. Sie wollen die Speisekarte, die Preise und wissen, ob du heute offen hast, in genau dieser Reihenfolge und ohne zu zoomen.

Website der Osteria Luce, einer Nachbarschafts-Osteria in Bristol: Hände, die frische Pasta machen, und ein Button „Book a table“
Von Ginta aus einer kurzen Beschreibung einer Nachbarschafts-Osteria in Bristol erstellt (frische Pasta, Naturweine, ein Innenhof). Ein erfundenes Restaurant, die Website ist auf Englisch.

Was Gäste vor dem Besuch wissen wollen

Zuerst die Speisekarte. In einer OpenTable-Umfrage unter 6.000 Gästen in den USA sagten 86 %, dass sie sich vor dem Essengehen regelmäßig die Karte online ansehen (OpenTable, 2015). Die Zahl ist alt und kommt nicht aus Deutschland, aber nichts spricht dafür, dass die Gewohnheit schwächer geworden ist. Danach suchen Gäste:

  • Preise, und was für ein Lokal du bist: Wirtshaus, Bistro, Pizzeria, Café, gehobene Küche.
  • Ob du heute Abend offen hast, bis wann die Küche Bestellungen annimmt und was an Feiertagen und im Betriebsurlaub gilt.
  • Wie man einen Tisch reserviert, oder ein klares „Keine Reservierung, einfach vorbeikommen“.
  • Vegetarisch, vegan, glutenfrei und wie man nach Allergenen fragt.
  • Echte Fotos von deinen Gerichten und vom Gastraum, die Adresse und ob Platz für Gruppen ist.

Warum die Speisekarte Text sein sollte, kein PDF und kein Foto

Eine PDF-Karte ist auf dem Handy winzig, man muss zoomen, sie lädt im Mobilnetz langsam und veraltet, ohne dass es jemand merkt. Die Nielsen Norman Group, die erforscht, wie Menschen Websites nutzen, warnt seit 20 Jahren vor PDFs im Web und hält sie bis heute für ungeeignet zum Lesen am Bildschirm (NN/g, 2020). Eine Speisekarte als Text auf der Seite liest sich auf jedem Handy, Google versteht sie, und du änderst einen Preis in Sekunden. Das PDF kannst du zusätzlich zum Download anbieten, aber nicht als einzige Karte.

Allergene: was die Regeln verlangen

  • In der EU verlangt die Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV, Verordnung 1169/2011) Angaben zu den 14 Hauptallergenen auch bei loser Ware, also im Restaurant. Kann man online bestellen, müssen die Angaben vor dem Bezahlen verfügbar sein, ohne Zusatzkosten, und noch einmal bei der Lieferung (Europäische Kommission).
  • In Deutschland regelt § 4 LMIDV, wie das bei loser Ware geht: schriftlich (etwa auf der Karte) oder mündlich, wenn es eine schriftliche Dokumentation gibt, die Gäste auf Nachfrage einsehen können, und ein gut sichtbarer Hinweis im Lokal darauf aufmerksam macht.

Das praktische Minimum auf der Website: Kennzeichnungen bei den Gerichten und ein klarer Satz, wie Gäste die vollständigen Allergenangaben bekommen. Das ist eine allgemeine Information, keine Rechtsberatung; im Zweifel fragst du deine Lebensmittelüberwachung oder deinen DEHOGA-Landesverband.

Diese Bereiche braucht eine Restaurant-Website

  1. Ganz oben: Küche, Stadtteil, die heutigen Öffnungszeiten und die Buttons Tisch anfragen, Anrufen, Route.
  2. Die Speisekarte als Text: Rubriken, Gerichte, kurze Beschreibung, Preise, Kennzeichnungen.
  3. Hinweis zu Allergenen.
  4. Tischreservierung oder Bestellung zum Abholen.
  5. Öffnungszeiten (mit Ruhetag, Feiertagen, Betriebsurlaub) und eine Karte.
  6. Deine Geschichte, die Küche, Fotos.
  7. Gruppen, Feiern und Veranstaltungen, wenn du sie anbietest.
  8. Impressum und Datenschutz, im Footer jeder Seite verlinkt.

Impressum: auch für das Restaurant Pflicht

Wer in Deutschland eine geschäftliche Website betreibt, muss bestimmte Anbieterangaben leicht erkennbar und ständig verfügbar halten (§ 5 DDG): unter anderem Name und Anschrift, eine schnelle Kontaktmöglichkeit wie die E-Mail-Adresse, gegebenenfalls Handelsregister mit Nummer und die USt-IdNr.

Ginta legt die Impressum-Seite aus den Angaben an, die du im Chat nennst, und verlinkt sie im Footer. Der Text dieser Seite ist derzeit noch auf Englisch; wenn du ihn auf Deutsch willst, bitte Ginta um eine deutsche Impressum-Seite mit denselben Angaben. Rechtsberatung ist das nicht: Prüfe die Seite, bevor du die Website verbreitest.

Häufige Fehler auf Restaurant-Websites

  • Öffnungszeiten auf der Website, die nicht zu denen bei Google passen, besonders an Feiertagen.
  • Alte Preise in der Online-Karte.
  • Videos, die von selbst starten, und schwere Slider, die die Seite auf dem Handy langsam machen.
  • Ein Reservierungs-Button, der zu einem Tool führt, das nicht mehr funktioniert.

Bei Google gefunden werden

Gesucht wird „Restaurant Leipzig“, „Mittagstisch in der Nähe“ oder „Biergarten Schwabing“. Wähle im Google-Unternehmensprofil die genaueste Küchen-Kategorie („Italienisches Restaurant“ statt „Restaurant“), pflege dort die Speisekarte und lass den Link „Speisekarte“ auf deine Website zeigen. Für Suchmaschinen beschreibt Ginta dein Lokal als Restaurant mit Küche und Speisekarte, und zwar nur mit den Angaben, die du gemacht hast.

So geht es mit Ginta

Beschreibe dein Restaurant oder Café in einem Satz, beantworte die Rückfragen, und die Website ist in etwa einer Minute online. Dann: „Füge unsere Speisekarte hinzu“, und füg sie ein. Danach pflegst du alles selbst, ohne KI und ohne Credits:

  • Speisekarte. Rubriken, Gerichte, Preise, mehrere Größen („0,2 l / 0,4 l“), Kennzeichnungen und ein Allergen-Hinweis an einem Ort. Ein Gericht markierst du in Sekunden als „Ausverkauft“, Preise änderst du selbst, und es gibt eine Speisekarte zum Drucken.
  • Tischreservierung als Anfrage. Das Formular fragt Datum, Uhrzeit, Personenzahl und Telefonnummer; die Anfrage landet in deinen Nachrichten und per E-Mail bei dir, und du bestätigst per Anruf oder Antwort. Der Baustein Buchungen von Ginta ist für Termine gedacht (ein Gast pro Zeitfenster) und zählt keine Tische oder Plätze, deshalb sind Anfragen fürs Restaurant der ehrliche Weg. Nutzt du schon ein Reservierungssystem, führt der Button dorthin.
  • Veranstaltungen & Kurse für Weinproben, Live-Musik oder Kochkurse: Plätze, Warteliste, Erinnerung am Vortag und auf Wunsch Bezahlung online.
  • Shop zum Abholen oder Vorbestellen (Gänse zu Weihnachten, Torten): Abholung vor Ort, Kartenzahlung über dein eigenes Stripe-Konto. Ginta nimmt keine Gebühr, Stripe die üblichen Kartengebühren. Verkaufst du schon über Lieferando oder Wolt, verlinkst du einfach dorthin.
  • Bewertungen, nur echte: Du trägst ein, was Gäste wirklich geschrieben haben, und was Besucher auf der Website schreiben, erscheint erst nach deiner Freigabe.
  • Ankündigungen („Vom 24. bis 26. Dezember geschlossen“), die am eingestellten Tag von selbst verschwinden.

Die Karte auf der Website erscheint sofort als Bild mit Markierung; die interaktive Google-Karte lädt erst, wenn ein Gast darauf klickt. Am besten sind deine eigenen Fotos; bis du welche hast, setzt Ginta passende Stockfotos ein, die du später austauschst. Dein Team pflegt die Speisekarte unter deinewebsite.de/admin mit eigener E-Mail und eigenem Passwort, ganz ohne Ginta-Konto.

Fragen

Ist eine PDF-Speisekarte auf der Website schlecht?

Als einzige Karte ja: Auf dem Handy liest sie sich schlecht, und man vergisst leicht, sie zu aktualisieren. Stell die Karte als Text auf die Seite und biete das PDF zusätzlich an.

Kann ich Tischreservierungen online annehmen?

Ja, als Anfragen: Gäste nennen Datum, Uhrzeit und Personenzahl, du bestätigst. Ginta zählt keine Tische. Wenn du ein Reservierungssystem nutzt, verlinkt der Button dorthin; denselben Link trägst du im Google-Unternehmensprofil ein.

Muss ich Allergene auf meiner Website angeben?

Informieren musst du über Allergene immer; kann man online bestellen, müssen die Angaben vor dem Bezahlen sichtbar sein. Kennzeichnungen bei den Gerichten und ein klarer Hinweis, wie man die vollständigen Angaben bekommt, sind das praktische Minimum.

Braucht meine Restaurant-Website ein Impressum?

Als geschäftliche Website in Deutschland in aller Regel ja (§ 5 DDG). Nenne Ginta Namen, Anschrift, E-Mail-Adresse und Telefonnummer, gegebenenfalls Registernummer und USt-IdNr.; Ginta legt die Seite an, und du prüfst sie.

Was kostet eine Restaurant-Website mit Ginta?

Du startest kostenlos: 25 Credits, wenn du deine E-Mail bestätigst, danach 5 pro Tag. Eine neue einseitige Website mit der besten KI braucht meist etwa 22 Credits. Speisekarte, Veranstaltungen (bis zu 5 kommende) und Shop (bis zu 25 Produkte) gibt es auch im kostenlosen Plan, unter name.ginta.page. Deine eigene Domain gibt es in den bezahlten Plänen: ab 19 € im Monat mit Gintas KI oder ab 5 €, wenn dein ChatGPT oder Claude die Website baut. Eine Domain kannst du auch direkt in Ginta kaufen, für 29 € im Jahr. Alle Pläne: Preise.

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